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Richtlinien der Tierärztekammer des Saarlandes für die Durchführung des tierärztlichen Notfalldienstes


• Der für den Notfalldienst eingeteilte Tierarzt muss ständig am Praxissitz erreichbar
sein. Hausbesuche sind nur in dringenden Ausnahmefällen angezeigt, um die
dauernde Dienstbereitschaft am Praxissitz sicherzustellen.


• Der Notfalldienst umfasst die erste Hilfeleistung. Ein Notfall ist eine in der Regel
sich plötzlich einstellende Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines
Tieres, die mit einer Gefährdung für das Leben des Patienten einhergeht, bzw. bei
der erhebliche Schmerzen oder Schäden auftreten oder bereits aufgetreten sind.


• Nach Ablauf des Notfalldienstes überweist der Diensthabende Tierarzt den
Patienten mit Zustimmung des Tierbesitzers zur weiteren Behandlung an den
Haustierarzt. Der Notfalldienst leistende Tierarzt ist dann verpflichtet, den
Haustierarzt über die erfolgte Behandlung zu unterrichten.


• Der Notfalldienst an Wochenenden beginnt jeweils am Samstag um 13.00 Uhr und
endet am Montag um 7.00 Uhr. An einem Feiertag ist Dienstbeginn am Vortag um
19.00 Uhr und Dienstende am nachfolgenden Tag um 7.00 Uhr. An
Doppelfeiertagen beginnt der Notfall- und Bereitschaftsdienst am Vortag um 13.00
Uhr und endet am Tag nach dem zweiten Feiertag um 7.00 Uhr.


• Während der Zeit des Notfalldienstes sind die erhöhten Gebührensätze gemäß § 3
Abs. 4 der Gebührenordnung für Tierärzte zu erheben.


• Um schnell und zweckmäßig helfen zu können, empfehlen wir, bevor die
Praxis/Klinik aufgesucht wird, in der Notdienst versehenden Praxis/Klinik
anzurufen und Ihren Besuch anzukündigen.


• Das Honorar ist in der Regel von demjenigen, der den Notdienst in Anspruch
genommen hat, sofort zu begleichen

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